Vergleichsportal für Tagesgeld und Festgeld

Festgeld: Worauf sollte ein Anleger achten?

Ein Anleger, der seine Ersparnisse zu einer Bank trägt, verfolgt in der Regel damit zwei Ziele. Zum einen möchte er einen sicheren Aufbewahrungsort für sein Geld und zum anderen soll es sich dort möglichst rentabel vermehren.

Vor allem der zweite Punkt kann mit der Anlage Tagesgeld oder Festgeld erreicht werden. Bei einem Tagesgeldvergleich können die Konditionen der verschiedenen Anbieter im Bereich Tagesgeld ebenso überprüft werden wie bei einem Festgeld Vergleich. Wie bereits angesprochen dürfte es dem Anleger wichtig sein, sein Geld in sicheren Händen zu wissen und zugleich eine möglichst attraktive Rendite einstreichen zu können. Während der große Pluspunkt bei der Anlage Tagesgeld die hohe finanzielle Flexibilität für den Anleger ist, weiß Festgeld vor allem durch eine attraktive Rendite zu überzeugen. Grundsätzlich hängen bei der Anlage Festgeld der angebotene Zinssatz und damit die Renditeaussichten von verschiedenen Faktoren ab.

Kriterium 1: Die Laufzeit der Anlage bedenken

Eine Bank zahlt dem Anleger Zinsen für die Anlage Festgeld, weil sie über einen bestimmten Zeitraum fest mit dem Geld rechnen und arbeiten kann. Entsprechend erhöht sich der Zinssatz für den Anleger mit der Länge der Laufzeit. Diese reicht bei Festgeld in der Regel von einigen Monaten bis hin zu zehn Jahren. Auch wenn attraktive Renditeaussichten sehr verlockend wirken, sollte der Anleger nur den Betrag auf einem Festgeldkonto deponieren, auf den er über den vertraglich vereinbarten Zeitraum hinweg verzichten kann. Eine vorzeitige Auflösung der Festgeldanlage geht in der Regel mit hohen finanziellen Verlusten für den Anleger einher.

Kriterium 2: Den Zinszyklus überprüfen

Der Zinseszinseffekt ist es, der besonders anlegerfreundliche Renditen mit sich bringt. Besonders optimal lässt sich von diesem Zinseszinseffekt bei der Anlage Festgeld profitieren, wenn die Zinsauszahlung monatlich oder zumindest quartalsweise durchgeführt wird. Weniger zum Tragen kommt der Zinseszinseffekt hingegen bei einer jährlichen Zinsauszahlung. Auch wenn die angebotenen Zinsen des Anbieters auf den ersten Blick hoch erscheinen mögen, sollte man bei einem Festgeld Vergleich – oder bei Tagesgeld mit einem Tagesgeld Vergleich – daher unbedingt prüfen, wie es sich mit dem Zinszyklus verhält.

Kriterium 3: Die Einlagensicherung berücksichtigen

Natürlich bringt die bestverzinste Anlage nichts, wenn die Sicherheit des Kapitals nicht gewährleistet ist. Insbesondere Anleger, die einen Betrag von mehr als 100.000 Euro auf einem Festgeldkonto deponieren möchten, sollten sich über die Einlagensicherung des jeweiligen Anbieters informieren. Die Einlagensicherung in Deutschland garantiert zu 100 Prozent die Sicherheit von Anlagevermögen bis zu einer Maximalsumme von 100.000 Euro. Darüber hinaus verfügen die meisten Anbieter hierzulande über eine freiwillige Einlagensicherung, die jedoch von Anbieter zu Anbieter variieren kann.

Kriterium 4: Die Verfügbarkeit des Kapitals prüfen

Insbesondere, wenn man flexibel auf unerwartete finanzielle Ausgaben reagieren möchte, sollte man der Anlage Tagesgeld den Vorzug geben. Alternativ hierzu kann der Anleger natürlich auch ein Festgeldkonto und ein Tagesgeldkonto gleichzeitig führen. Während auf dem Festgeldkonto nicht benötigtes Vermögen gewinnbringend angelegt werden kann, ist ein Tagesgeldkonto vor allem für Anleger empfehlenswert, die vergleichsweise kurzfristig auf den angelegten Betrag zurückgreifen möchten oder müssen. Sollte beispielsweise eine unerwartete Rechnung ins Haus flattern, kann das Geld von einem Tagesgeldkonto innerhalb weniger Sekunden auf das Girokonto umgebucht werden und steht somit schnell zur Verfügung.

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